Karla Frenkel - Raveh

Familie und Kindheit - Deportation und Lager - Nachkriegszeit - Aktuelles - Lebenslauf

Lebenslauf

15.05. 1927 Geboren in Lemgo
1933 Einschulung in die Wallschule (Volksschule Lemgo)
1939 Wechsel in die jüdische Schule in Detmold
28.07. 1942 Deportation nach Theresienstadt
Oktober 1944 Deportation Auschwitz - Birkenau
November 1944 Deportation Bergen - Belsen
Ende 1944 Deportation Salzwedel
14.04. 1945 Befreiung in Salzwedel
1945 - 46 Krankenhaus Bergen - Belsen
1946 Wegen ihrer Lungenerkrankung Aufenthalt in einem Schweizer Sanatorium
1948 - 49 Ausbildung zur Laborantin in Basel
1949 Standesamtliche Trauung mit Szmuel Rubin ( hebräisch = Raveh ) in Lemgo
Nov. 1949 Auswanderung nach Israel
Wohnort: Tivon Quiriat (zwischen Haifa und Nazareth)
März 1956 Geburt des ersten Sohnes Michael
November 1958 Geburt des zweiten Sohnes Dan-David
Anfang 1986 Veröffentlichung ihrer Lebensaufzeichnungen in dem Buch 'Überleben'
Sommer 1986 Karla Raveh und ihr Mann werden offiziell von der Stadt Lemgo eingeladen
Dezember 1986 Karla Ravehs Ehemann stirbt nach schwerer Krankheit in Haifa
November 1986 Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Lemgo und Einweihung des Frenkelhauses (Dokumentationsstätte zum Holocaust in Lemgo und Umgebung in der Echternstr. 70)
Ab 1989 Jährliche Besuche der Stadt Lemgo in den Sommermonaten und Information von Besuchergruppen durch Frau Raveh im Frenkelhaus
September 1997 Namensgebungsfeier der "Karla-Raveh-Gesamtschule" in Lemgo

 

In Israel fand Frau Karla Frenkel-Raveh mit Ihrem Mann und Ihren zwei Kindern eine neue Heimat. Trotzdem kehrt Frau Raveh während der Sommermonate häufig nach Deutschland zurück. Sie wohnt in dieser Zeit in ihrer alten Heimatstadt Lemgo in ihrer ehemaligen Wohnung, in der Echternstraße 70. In dieser Zeit besucht sie die unterschiedlichsten Gruppen und vor allem auch Schulen, um als Zeitzeugin zu berichten, zu erinnern und zu mahnen. Ihr Motto lautet:

"Erinnern und mahnen gegen das Vergessen
und für ein friedliches und freies Miteinander aller Menschen"

Engagiert und persönlich berichtet sie aus ihrer Kindheit und aus der Zeit, in der sie als Jugendliche die Konzentrationslager überlebte.

Für viele Menschen, vor allem auch für viele Jugendliche, gilt Karla Raveh als Vorbild. Die gesamte Schulgemeinschaft der Karla-Raveh-Gesamtschule schätzt sie als lebendige, aufrechte und mutige Frau, die sich für Frieden, Völkerverständigung und Toleranz einsetzt.

 

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Liedstrophe

 

 

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Haus in Tivon

 

 

 

 

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