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Leben und Überleben
Biografische Stationen
von Karla Frenkel-Raveh
mit geschichtlichen Hintergrundinformationen, Briefen, Tagebucherinnerungen und Fotos.
Kapitelübersicht
Karla Raveh geb. Frenkel wurde am 15. Mai 1927 in Lemgo geboren als zweite Tochter der Eheleute Herta und Walter Frenkel. Sie hatte noch 3 Geschwister: Ihre ältere Schwester Helga und zwei jüngere Brüder, Ludwig und Uriel . . .
Und dann musste sich auch Karlas Familie auf der Polizeiwache in Lemgo zur Deportation melden. Das Gepäck, das sie mit auf die Reise ins Unbekannte mitnahmen, durfte nicht mehr als 25 Kilo wiegen. Über ein "Auffanglager" in Bielefeld schaffte man sie zum Güterbahnhof, von wo ein Zug sie nach Theresienstadt brachte . . .
Karla Raveh verließ 1949 Deutschland und zog mit ihrem Mann nach Israel. Sie mussten sich zunächst nach Arbeit umsehen und lebten in dieser Zeit sehr bescheiden in einer kleinen Wohnung. Später bekamen sie zwei Söhne . . .
Im Frühjahr 1997 begannen Eltern, Lehrer und Schüler sich Gedanken zur Namensgebung der Gesamtschule des Kreises Lippe zu machen. Von einigen Müttern kam der Vorschlag: "Unsere Schule soll den Namen der Ehrenbürgerin unserer Stadt, Karla Raveh, tragen."
Briefe gingen zwischen Deutschland und Israel hin und her, und dann . . .
Impressum
Diese Website wurde im Juni 2002 erstellt von: Annette Pölert-Klassen, Alexander Kowe, Fred Niemeyer, Diane Pritchard, Ivonne Kandale, Monique Mengedoth, Simone Neumann und Sonja Ewald.
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Wir danken Frau Frenkel-Raveh und dem Cornelsen Verlag (Redaktion Geschichte) für zahlreiche Bilder, die sie uns für diese Website zur Verfügung gestellt haben.
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