Seminar "Auf polnischen Spuren im Ruhrgebiet"
Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Geschichte Inhaltlich stand im Vordergrund, wie die polnischen Zuwanderer seit etwa 150 Jahren die Geschichte der Region an Rhein und Ruhr mitgeprägt haben. So beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe des Seminars mit der Arbeitsmigration zwischen 1870 und 1918. Zu dieser Zeit strömten zahlreiche Menschen aus den ehemaligen deutschen Gebieten wie zum Beispiel Masuren, Westpreußen oder Schlesien in die aufstrebende Region im Westen des Deutschen Reiches. Neben anderen historischen Themen ging es aber auch um gegenwärtige Fragen, etwa die Gestaltung der gemeinsamen europäischen Zukunft im Ruhrgebiet. Internetseiten und Radioreportagen Neben dem Sammeln von Eindrücken und Material stand für die Jugendlichen die journalistische Aufarbeitung auf dem Programm. So erstellten sie Radiobeiträge und präsentierten ihre Ergebnisse im Internet. Dazu nutzten sie den Homepagegeneraor des Exil-Clubs, mit dessen Hilfe sich auf einfache Art und Weise Internetseiten erstellen lassen. Interkultureller Austausch Bildete die historische und journalistische Komponente den Rahmen der gesamten Veranstaltung, so dürfte das wichtigste Ergebnis dennoch in der Zusammenarbeit der Jugendlichen liegen. Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, sich der gemeinsamen Vergangenheit anzunähern und gleichzeitig für neue Verbindungen zwischen beiden Ländern zu sorgen. Zum ausführlichen Bericht
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