Jüdisches Leben in Europa - ein Volk in der Diaspora

Seit sie von den Römern aus Jerusalem vertrieben wurden, leben Juden in der Diaspora, d.h. "verstreut" in aller Welt. Bereits im Mittelalter entwickelte sich Europa zu einem bedeutenden Schauplatz jüdischer Kultur und Geschichte.
Erst nach dem millionenfachen Mord an den europäischen Juden während der Nazi-Herrschaft in Europa verlagerte sich der Schwerpunkt jüdischen Lebens von Europa nach Amerika und Israel.
 
 
 
 
Häufig haben europäische Juden die Sprache und kulturellen Gepflogenheiten ihrer "Exil-Länder" angenommen. Zugleich aber haben sie ihre jahrtausendealte Kultur und Identität bewahrt.
Doch was macht das Judentum aus? Und wie verstehen sich Juden selbst? Viele definieren sich über ihre Religion, andere sehen sich als Angehörige des jüdischen Volkes. Ein Blick auf die religiösen und historischen Wurzeln des Judentums zeigt, dass beides eng miteinander zusammenhängt.

Die Geschichte des europäischen Judentums ist geprägt von sozialer Ausgrenzung und Verfolgung. Der europäische Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts mündete in die planmäßige Ermordung von Millionen in den Vernichtungslagern der Nazis. Auch heute noch werden Juden überall in der Welt diffamiert. Warum eigentlich?

Heute gibt es in Deutschland wieder jüdische Gemeinden und Organisationen. Wie gehen heutige Juden mit den Verfolgungen und Schrecken der jüngeren Vergangenheit um? Welche Rolle spielt die jüdische Kultur heute in Deutschland?

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