Station 4:  Schwarze und Deutsche

Das rassistische Menschenbild der deutschen Kolonisatoren prägte bis zum Ende des Dritten Reiches die Einstellung vieler Deutscher gegenüber Schwarzen. Doch selbst unter der menschenverachtenden NS-Diktatur war es möglich, dass ein Afroamerikaner zum Publikumsliebling der olympischen Spiele wurde.
 
 
 
afro-deutsche Rollenklischees
Mit der Kolonisierung Afrikas durch das deutsche Kaiserreich beginnt im 19. Jahrhundert die gemeinsame Geschichte von Schwarzen und Deutschen. Wollten sich die Deutschen zur Zeit des Imperialismus in Afrika einen "Platz an der Sonne" sichern, so wurde Deutschland in der Folge auch für manche Afrikaner zur zweiten Heimat. Doch hier wie dort wurden Schwarze von Weißen meist als minderwertig betrachtet.
 
Hier könnt ihr euch genauer informieren: 
 
Der Traum vom deutschen Kolonialreich begann erst im 19. Jahrhundert und dauerte nur kurz an. Dennoch kam es in den deutschen Kolonien zu unbeschreiblichen Grausamkeiten gegenüber der afrikanischen Bevölkerung.
 
Carl Peters, Unternehmer und Kolonialpionier, rechtfertigte die Ausbeutung Afrikas und die grausame Behandlung der Afrikaner mit der angeblichen Überlegenheit der weißen Rasse.
 
Mehrere Tausend Menschen afrikanischer Abstammung lebten zu Beginn des Dritten Reichs in Deutschland. Sie wurden zwar als rassisch minderwertig betrachtet, aber - im Gegensatz zu Juden, Sinti und Roma - erst gegen Ende der NS-Diktatur systematisch verfolgt.
 
 
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