Afrodeutsche

Noch immer bilden Schwarze in Deutschland eine Minderheit, die aufgrund ihrer Hautfarbe mit alltäglicher Diskriminierung leben muss. Einerseits fällt ihr "Anderssein" auf den ersten Blick ins Auge, andererseits existieren gerade gegenüber Menschen afrikanischer Abstammung auch heute noch tief sitzende Vorurteile, die in der Regel auf einem veralteten, völlig unzureichenden Bild der afrikanischen Kultur beruhen.
 
 
 
 
Die Bezeichnung "Afrodeutsche" steht für ein neues Selbstverständnis von Schwarzen in Deutschland, das sich in den letzten 20 Jahren herausgebildet hat und sich in Musik, Literatur und Alltagskultur äußert. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Vereinen und Institutionen, die Interessen von  Menschen afrikanischer Abstammung in Deutschland wahrnehmen und entscheidend mit zu einer afrodeutschen Identität beitragen.

Einige dieser Organisationen und Gruppierungen entstanden als Reaktion auf die brutale Gewalt, der Schwarze in den letzten zehn Jahren durch rechtsextreme Schlägerbanden und rechtsgerichtete Jugendliche ausgesetzt waren.

Auf den nachfolgenden Seiten erfahrt ihr mehr über das Selbstverständnis von Afrodeutschen - wie sie sich in Deutschland heute sehen, welche Rolle dabei die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Europa und Afrika spielen und welchen Bezug sie zu ihren afrikanischen Wurzeln haben.

Viel Spaß!
 
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Die einzelnen Stationen bieten interessante Informationen, historische Quellen, Zitate berühmter Einwanderer oder Politiker, Rätsel und Tipps für eine vertiefende Recherche.
 
 
 
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