Station 3: American Dream

Schon bevor Amerika entdeckt wurde, waren sich viele Europäer sicher, dass es "irgendwo im Westen" ein Paradies geben müsse. Einen Ort, wo es keine Tyrannei gab, wo alle Menschen gleich und frei waren.
 
 
 
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Klick zum vergrößernDer Amerikanische Traum
Die Puritaner, gläubige Menschen aus England - und nach ihnen Millionen von Menschen aus aller Herren Länder - machten sich aus vielerlei Gründen nach Amerika auf, um sich dort ein neues, besseres Leben aufzubauen.

Während der Weltwirtschaftskrise prägte ein amerikanischer Historiker 1931 den Begriff "American Dream". Eine klare Definition gibt es nicht, denn der Traum hat für jede/n eine andere, sehr persönliche Bedeutung. Und für manche ist der Traum auch zum Albtraum geworden, weil es keine Garantie für die Verwirklichung des Traumes gibt.
 
Bevor ihr weiter unten lest, was andere über den "American Dream" gesagt haben, versucht doch zunächst einmal, diesen Traum mit eigenen Worten zu beschreiben.
 
 
Hier könnt ihr euch genauer informieren: 
 
Was sagen und denken Politiker und Politikerinnen über den Mythos "Amerikanischer Traum"?
 
Verschiedenste Hoffnungen und Erfahrungen prägen die Aussagen von Einheimischen und Einwanderern aus aller Herren Länder.
 
Die immer noch heißbegehrte Karte sichert ihrem Besitzer oder ihrer Besitzerin permanente Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Doch wer bekommt diese Karte eigentlich?
 
 
Linktipps 
 
Auch Donald Rumsfeld, Verteidigungsminister der USA, hat eine kurze, knappe Definition des American Dream parat (englisches Original).
 
Robert Mondavi, Sohn italienischer Einwanderer, hat es geschafft. Er ist Präsident des Weinherstellers Mondavi, in Kalifornien. Hier schreibt er, was für ihn der American Dream bedeutet (englisches Original).
 
Lest die Geschichte einer erfolgreichen Amerikanerin, Ruth Handler, die Schöpferin der Barbie-Puppe (englisches Original).
 
Für Li Li aus China, allerdings,  ist der amerikanische Traum zum Alptraum geworden. Sie arbeitet 16 Stunden am Tag in einer Textilfabrik in Saipan, einer Insel östlich der Philippinen. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Insel amerikanisches Territorium, seit 1975 haben die Einheimischen die amerikanische Staatsangehörigkeit. Einwanderer werden ausgebeutet.
 
 
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