Station 5: Mach mit!

Jetzt seid ihr an der Reihe! Untersucht das Schicksal der Familie Mann oder das anderer Emigranten und bastelt eure eigene "Exil-Website".
 
 
 
Die Familie Mann
Die Familie Mann spiegelt das Schicksal einer ganzen Epoche wider. Vor allem das Schicksal der Emigranten lässt sich an ihrer Geschichte verdeutlichen.

Nach der Machtergreifung Hitlers am 30. Januar 1933, vor allem aber nach den Bücherverbrennungen im Mai, begann der große Exodus der Intellektuellen aus Deutschland. In den Naturwissenschaften, in der Musik, in der bildenden Kunst sowie in der Literatur gab es einen Verlust an Gelehrten und Begabten, von dem sich Deutschland bis heute nicht erholt hat. Vor 1933, vor allem in den "Goldenen 20er Jahren" des 20. Jahrhunderts, erlebte die deutsche Kultur in der
 
Weimarer Republik ihre Blütezeit wie seit den Tagen der Klassiker um Goethe und Schiller nicht. Vor allem jüdische Intellektuelle waren es, die das Geistesleben damals trugen und gestalteten. Man hat sogar von einer deutsch-jüdischen Symbiose, also einem fruchtbaren Zusammenleben zum Nutzen beider Seiten, gesprochen. Namen wie Albert Einstein (Naturwissenschaft), Arnold Schönberg (Musik), Max Beckmann (Malerei), Bertolt Brecht oder Alfred Döblin (Literatur), die allesamt zur Flucht gezwungen oder ermordet wurden, verdeutlichen den internationalen Rang, den die deutsche Kultur vor 1933 innehatte und den sie dann verlor.

Wie komplex die Geschichte der Emigration wirklich aussah und welche berühmten Namen verfolgter Künstler sich noch finden lassen, könnt ihr nun selbst erforschen!
 
Hier ein paar Anregungen zu möglichen Recherchethemen:
 
Recherchiert die Geschichte des literarischen Exils nach 1933. Stellt eure Ergebnisse auf einer Website zusammen.
 
Wie verliefen die Exil-Schicksale der einzelnen Familienmitglieder nach 1933? Informiert euch mit Hilfe der biographischen Links über die Wege, die Thomas, Heinrich, Klaus und Erika gingen.
 
 
Anregungen und Tipps für die Arbeit 
 
Was ihr herausgefunden habt, könnt ihr nun allen Interessierten im Internet zur Verfügung stellen. Dabei hilft euch der Mach mit!-Bereich des Exil-Clubs. Hier findet ihr einen Homepage-Generator zum Erstellen eurer eigenen Website. Viele Schülerprojekte geben Anregungen zur Weiterarbeit.
 
 
Allgemeiner Tipp
Im Team macht das Arbeiten viel mehr Spaß, und ihr kommt viel schneller zu einem Ergebnis als allein: Teilt die Recherchearbeit und die spätere Umsetzung der Ergebnisse in Gruppen auf. Im Mach mit!-Bereich könnt ihr euch im Gruppenraum immer wieder alle treffen, um den Stand der Dinge zu besprechen und offene Fragen zu klären.
 
Und zum Abschluss noch ein Quiz!
 
 
 
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