Familie Mann im Exil

Thomas, Heinrich, Erika und Klaus Mann - an der ereignisreichen und bewegten Geschichte der Familie Mann lässt sich der Verlauf großer Teile des 20. Jahrhunderts exemplarisch ablesen.
 
 
 
 
Wie kaum eine andere Familie hat sie bedeutende künstlerische Begabungen und schöpferische Geister hervorgebracht, die sehr widersprüchlich auf die Erfahrungen der Geschichte reagierten. Während der Nobelpreisträger Thomas Mann seine Berufung zum politischen Engagement erst spät erkannte, fand sein älterer Bruder Heinrich hierin bereits seit den ersten Tagen des Exils nach 1933 seine eigentliche Aufgabe. Auch Thomas Manns Kinder Erika und Klaus Mann bezogen schon bald Stellung gegen das NS-Regime, allerdings mit unterschiedlichen Mitteln.

In den Biographien dieser Familie, in ihren Gemeinsamkeiten und Gegensätzen, verdichtet sich daher das Schicksal einer ganzen Epoche.
 
Alle Stationen 
 
In den einzelnen Stationen findet ihr interessante Informationen, historische Quellen, Rätsel und Tipps für eine vertiefende Recherche.
 
 
Hintergrundinformationen 
 
Deutschsprachige Schriftsteller im Exil nach 1933
Die zwölf Jahre nationalsozialistischer Herrschaft haben in das kulturelle Leben Deutschlands so tiefe Wunden geschlagen wie nie zuvor und danach. Nach der Machtergreifung Hitlers am 30. Januar 1933, vor allem aber nach den Bücherverbrennungen im Mai, begann der große Exodus der Intellektuellen aus Deutschland. In den Naturwissenschaften, in der Musik, in der bildenden Kunst sowie in der Literatur gab es einen Verlust an Gelehrten und Begabten, von dem sich Deutschland bis heute nicht erholt hat.

Welche berühmten Persönlichkeiten verließen Deutschland während der NS-Diktatur, welche blieben? In welche Länder emigrierten die Verfolgten? Auf welche Weise versuchten die vertriebenen Intellektuellen, auf das Schicksal des deutschen Volkes Einfluss zu nehmen? Wie reagierten die Nationalsozialisten auf die Tätigkeiten der Exilierten im Ausland? Antworten auf diese und andere Fragen findet ihr hier:
 
 
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