Kurzbiografie  | 15. Juli 1892 Walter Benjamin wird als Sohn des Kunsthändlers Emil Benjamin in Berlin geboren. |  | 1912 Beginn des Studiums der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität in Freiburg im Breisgau, später Wechsel nach Berlin. |  | 1914 Fortsetzung des Studiums in München. Danach Wechsel an die Universität Bern. |  | 1919 Promotion mit der Arbeit "Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik" an der Berner Universität. |  | 1930 Beginn der Habilitationsschrift zum deutschen Barocktrauerspiel. Bekanntschaft mit dem Philosophen Theodor W. Adorno. |  | 1925 Veröffentlichung des kunstkritischen Essays "Goethes Wahlverwandtschaften". |  | Benjamins Habilitationsschrift wird von der Frankfurter Universität mit der Begründung seiner für akademische Normen unüblichen Lebens- und Arbeitsweise abgelehnt. |  | Benjamin entschließt sich, als Berufsschriftsteller und Kritiker in Berlin zu arbeiten. Er schreibt Essays über klassische und moderne Literatur. |
 | 1926 und 1927 Aufenthalt in Moskau. |  | 1928 Seine abgelehnte Habilitationsschrift erscheint unter dem Titel "Ursprung des deutschen Trauerspiels". |  | 1933 Nach Hitlers Machtergreifung emigriert Benjamin nach Paris. |  | 1934 Mitarbeiter der "Zeitschrift für Sozialforschung" von Max Horkheimer. Bekanntschaft mit Hannah Arendt, Kurt Weill und Hermann Hesse. |  | 1936 Vollendung der autobiografischen Titel "Berliner Kindheit um 1900" und "Berliner Chronik". |  | 1940 Nach dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich wird Benjamin interniert, aber nach kurzer Zeit wieder frei gelassen. Er plante, in die USA zu fliehen. Max Horkheimer hatte ihm ein Visum verschafft. |  | Von Marseille aus macht er sich auf den Weg nach Spanien, um weiter über Lissabon seine Emigration fortzusetzen. Er gelangt an das spanische Grenzstädtchen Port Bou, wo er von den Grenzern zurückgewiesen wird. Aus Angst vor einer Übergabe an die Geheime Staatspolizei (Gestapo) nimmt er sich am 26. September 1940 in Port Bou mit einer Überdosis Morphium das Leben. |
Linktipps  | Eine ausführliche Biografie mit weiterführenden Links bietet das "Lebendige virtuelle Museum online" (LeMo). |  | Ausschnitte aus verschiedenen Werken Walter Benjamins. |  | Eine Vorlesung zu dem Philosophen, Essayisten und Literaturkritiker. |
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