Kurzbiografie  | 7. Juli 1884 Lion Feuchtwanger wird als Sohn eines jüdischen Fabrikanten in München geboren. |  | ab 1903 Studium der Germanistik und Geschichte in München.
|  | 1907 Dissertation über Heinrich Heines "Rabbi von Bacharach", Arbeit als Dramaturg am Theater in München.
|  | 1914 Feuchtwanger wird auf einer Tunesien-Reise inhaftiert, flieht nach Deutschland und beteiligt sich an den revolutionären Ereignissen 1918/19 in Berlin. |  | ab 1914 Militärdienst in München, Verfassen von Theaterstücken mit politischem Inhalt: Feuchtwanger wird einer der frühen Kriegsgegner. |  | 1918 Veröffentlichung des Dramas "Jud Süß", spätere Erweiterung zum Roman |  | 1925 Veröffentlichung des Romans "Jud Süß". |  | 1933 Feuchtwanger wird als pazifistisch-sozialkritscher Schriftsteller aus Deutschland ausgebürgert, seine Werke werden verbrannt. |
 | Flucht nach Frankreich, Feuchtwanger beginnt politisch zu schreiben: Sein Roman "Die Geschwister Oppenheim" schildert das Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie in Berlin zur Zeit des NS-Regimes. |  | 1940 Der Roman "Exil" verdeutlicht Feuchtwangers sozialistische Einstellung. Flucht über Spanien und Portugal nach Los Angeles, wo er u.a. mit Bertold Brecht die Emigrantenzeitschrift "Das Wort" herausgibt.
|  | 1948 Feuchtwanger wird im Zuge der Verfolgung von Sozialisten und Kommunisten unter Joseph McCarthy (1908-1957) des Kommunismus verdächtigt, Verweigerung der US-Staatsbürgerschaft. |  | 21. Dezember 1958 Lion Feuchtwanger stirbt in Los Angeles. |
Linktipps  | Eine ausführliche Biografie Lion Feuchtwangers bietet das "Lebendige virtuelle Museum Online" (LeMO). |  | Der Roman von Lion Feuchtwanger erschien 1930 als erster Teil des Zyklus "Der Wartesaal". Als weitere Teile erschienen "Die Geschwister Oppenheim" (1933) und "Exil" (1940). Eine Seite des LeMO. |  | In seinem Buch "Der Teufel in Frankreich" beschreibt Feuchtwanger seine Internierung und den Lageraufenthalt in Les Milles und Nîmes sowie Flucht und Fluchtversuche. Eine Seite der Universität Potsdam. |
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