 | 23. Februar 1899 Erich Kästner wird in Dresden geboren. |
 | 1917 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, Rückkehr mit schwerem Herzleiden. |
 | 1919 Erste Gedichtveröffentlichungen in der Schülerzeitung des Gymnasiums, wo Kästner als Hospitant arbeitet. Studienbeginn in Leipzig - später auch Rostock und Berlin - mit den Fächern Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte. |
 | 1925 Promotion mit dem Thema: Die Erwiderungen auf Friedrichs des Großen Schrift "De la littérature allemande". |
 | 1927 Umzug nach Berlin, Arbeit als Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen, unter anderem der pazifistischen "Weltbühne". |
 | ab 1929 Veröffentlichung von Kinderromanen wie "Emil und die Detektive" (1929), "Pünktchen und Anton" (1931), "Der 35. Mai" (1931) und "Das fliegende Klassenzimmer" (1933). "Emil und die Detektive" wird in 24 Sprachen übersetzt und verfilmt. |
 | 1933 Verbot und Verbrennung verschiedener Arbeiten von Kästner durch die Nationalsozialisten: die Gedichtbände "Herz auf Taille" (1928), "Ein Mann gibt Auskunft" (1930), "Gesang zwischen den Stühlen" (1932) und sein satirischer Roman "Fabian" (1931). In diesen Büchern wendet sich Kästner gegen spießbürgerliche Moral, Militarismus und Faschismus. Erstmalige Verhaftung von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). |
 | 1942 Unter Pseudonym schreibt Kästner das Drehbuch für den Ufa-Jubiläumsfilm "Münchhausen". Er erhält totales Schreibverbot durch die Nationalsozialisten. Seine Romane "Drei Männer im Schnee" (1934), und "Georg und die Zwischenfälle" (1938) können nur im Ausland veröffentlicht werden. |