Roman Polanski

Der französische Regisseur und Schriftsteller bestimmt seit vier Jahrzehnten die internationale Filmgeschichte mit. Für den Film "Der Pianist" wurde der Regisseur 2003 mit dem Oscar ausgezeichnet.

 
 
 
Roman Polanski
Die Inspiration für seine Filme liefert bei Polanski das Leben selbst. Denn dieses ist für ihn voller tragischer und dramatischer Momente.

Die Eltern des am 18. August 1933 in Paris unter dem Namen Roman Liebling geborenen Kindes ziehen zwei Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg in ihr Heimatland Polen zurück. Die Familie wird im Krakauer Getto interniert, dem jungen Roman gelingt die Flucht, die Mutter stirbt im Konzentrationslager.
 
Als Regisseur arbeitet Polanski zunächst in Polen, dann in Frankreich und den USA.
 
Kurzbiografie 
 
18. August 1933 Roman Polanski wird in Paris als Sohn einer jüdischen Einwandererfamilie geboren.
 
1937 Die Familie flieht vor dem antisemitischen Klima in Frankreich nach Krakau.
 
1940 Nach dem deutschen Einmarsch wird Polanskis Mutter verhaftet; wenig später stirbt sie im Konzentrationslager.
 
Nach Kriegsende Studium an der Kunstschule von Krakau.
 
Aufnahme an der Filmhochschule in Lodz.
 
1958 erste Regiearbeit mit "Zwei Männer und ein Schrank".
 
1962 erster Spielfilm "Das Messer im Wasser"
 
Nach Auswanderung in die USA erscheinen die Filme "Ekel" (1965) und "Rosemaries Baby" (1968)
 
1967 "Tanz der Vampire"
 
1968 Polanskis schwangere Frau Sharon Tate wird ermordet. Polanski verlässt die USA.
 
1971 Rückkehr in die Filmszene durch "Macbeth"
 
1974 "Chinatown"
 
1991 "Bitter Moon"
 
1999 Pris René Claire der Académie Francaise für sein Lebenswerk.
 
2002 erhält er für "Der Pianist" die Goldene Palme von Cannes und 2003 den Oscar.
 
 
Linktipps 
 
Eine ausführliche Biografie des Regisseurs und Schriftstellers.
 
 
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