Rafik Schami

Mit seinen märchenhaften und phantastischen Geschichten ist der deutschsprachige syrische Autor einer der meistgelesenen und meistübersetzten Schriftsteller der Gegenwart.
 
 
 
Rafik Schami
Rafik Schamis Bücher sind nahezu in alle Sprachen übersetzt worden - mit einer Ausnahme. Die arabischen Länder haben sich stets geweigert, den großen Erzähler Rafik Schami als arabischen Autor zur Kenntnis zu nehmen. Das soll sich nun ändern. Der in Köln beheimatete arabischsprachige Verlag Al-Kamel wird vom nächsten Jahr an die Werke von Rafik Schami in arabischer Sprache herausbringen. Als erstes Buch erscheint "Der geheime Bericht über den Dichter Goethe".
 
Rafik Schami engagiert sich seit vielen Jahren für eine Versöhnung und einen bedingungslosen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Die beste Gelegenheit, für diese Versöhnung zu sprechen, hatte er bei seinen ausgedehnten Lesereisen, die ihn jedes Jahr durch ganz Deutschland führten.
 
Kurzbiografie 
 
23. Juni 1946 Rafik Schami, eigentlich Suheil Fadél, wird in Damskus geboren.
 
1965-1970 Gründung und Leitung der Wandzeitung "Al-Muntalek" im alten Stadtviertel von Damaskus
 
1971 Auswanderung in die Bundesrepublik
 
1971-1979 Arbeit in Fabriken und als Aushilfskraft in Kaufhäusern, Restaurants und Baustellen;
Studium der Chemie;
 
1979 Promotion
 
1971-1977 Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, in arabischer und deutscher Sprache
 
1980 Mitbegründer der Literaturgruppe "Südwind" und des PoLiKunst-Vereins
 
1980-1983 Mitherausgeber und Autor der Reihe "Südwind-Gastarbeiterdeutsch"
 
1983-1985 Mitherausgeber und Autor der Reihe "Südwind-Literatur"
 
seit 1982 freier Schriftsteller
 
1993 Adalbert-von-Chamisso-Preis für sein Gesamtwerk
 
2002 Seit Juli ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste
 
2003 Rafik Schami erhält den Kunstpreis Rheinland-Pfalz 2003
 
 
Linktipps 
 
Auszüge aus Gesprächen mit Rafik Schami in der Frankfurter Rundschau vom 18.11.2000.
 
Schami spricht auf dem Bundeskongress für politische Bildung im März 2003 über den Dialog der Kulturen in seinen Bemühungen um eine Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern.
 
 
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