Mahmood Falaki

Der iranische Schriftsteller wurde im Schah-Regime und unter der Mullah-Regierung verfolgt und ging nach Deutschland ins Exil.
 
 
 
Mahmood Falaki
Schon als Jugendlicher arbeitete Mahmood Falaki als Korrespondent für eine Kulturzeitschrift und studierte dann in Teheran und Ahwas. Aufgrund der Veröffentlichung seiner Arbeiten, Gedichte und Kurzerzählungen in verschiedenen Untergrundzeitungen wurde er in der Schah-Zeit zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

Nach seiner Entlassung und der Februar-Revolution 1979 konnte er seinen ersten Gedichtband "Sichel über dem Weizen" veröffentlichen. Kurz danach wurde er jedoch wieder verfolgt, dieses Mal von der Mullah-Regierung. Falaki emigrierte nach Hamburg, wo er seitdem lebt und Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller ist.
 
Kurzbiografie 
 
1951 Mahmood Falaki wird in einem kleinen Dorf in der Nähe von Ramsar, im Norden Irans am Kaspischen Meer geboren.
 
1966 Schon früh beginnt Falaki mit dem Schreiben von Gedichten und Erzählungen.
 
Studium in Teheran und Ahwas.
 
1976 Wegen des sozialkritischen Inhalts seiner Werke wird er unter der Schah-Regierung zu drei Jahren Haft verurteilt, die er im berüchtigten berüchtigten Teheraner Gefängnis verbüßt.
 
1979 Islamische Revolution. Falaki wird aus der Haft entlassen.
 
1983 Unter dem Mullah-Regime droht ihm erneute Verhaftung. Emigration nach Deutschland.
 
Seit 1986 lebt Falaki in Hamburg.
 
1992 Veröffentlichung der Erzählungen "Verirrt"
 
1995 Veröffentlichung der Gedichte "Lautloses Flüstern"
 
 
Linktipp 
 
Zahlreiche Informationen zu der Gruppe iranischer Migranten in Deutschland.
 
 
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