Station 1: Anfänge

Mitte des 17. Jahrhunderts begann die deutsche Gruppenauswanderung nach Amerika. Es waren religiöse Minderheiten wie Quäker und Mennoniten, die damals nach einer 74-tägigen Seereise in Philadelphia von Bord ihres Schiffes "Concorde" gingen.
 
 
 
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Klick zum vergrößernPenn's Pamphlet 1681
1681 erhielt der Quäker William Penn von der britischen Krone die Kolonie Pennsylvania ("Penns Waldland") und gründete dort ein Jahr später die Hauptstadt Philadelphia, die zur Zufluchtsstätte für viele Europäer wurde. Penns erklärte Absicht war es, seine Kolonie zur Zufluchtsstätte für alle Menschen zu machen, die in Europa wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. In seiner Abhandlung "Eine Nachricht wegen der Landschaft Pennsylvania in Amerika" preist Penn die Vorzüge seiner Kolonie und fordert dazu auf, nach Pennsylvania zu kommen.

Bereits am 6. Oktober 1683 trafen die ersten 13 deutschen Familien aus Krefeld mit dem Segelschiff "Concorde" in Philadelphia ein. Hier in der Kolonie Pennsylvania hofften die Mennoniten und Quäker, ihre Religion frei ausüben zu können. Mit Germantown, heute ein Stadtteil von Philadelphia, gründeten sie die erste deutsche Siedlung auf amerikanischem Boden.
 
 
Finde mehr heraus über William Penn, Pennsylvania und die ersten deutschen Einwanderer. Hilfreiche Linktipps sind unten auf dieser Seite verzeichnet.
 
Hier findest du die wichtigsten Daten und Etappen der deutschen Amerikaauswanderung vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.
 
 
Linktipps 
 
Deutsche Internet-Seite über die historische Bedeutung von Pennsylvania und William Penn.
 
Englischsprachige Dokumentation von William Penns Verfassungsentwurf für Pennsylvania (1682).
 
Penns Werbeschrift für Pennsylvania in englischer Sprache und mit deutschem Werbeplakat (Penn’s Pamphlet 1681).
 
Virtueller historischer Rundgang durch Germantown, die erste deutsche Siedlung in Amerika.
 
 
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