|  | Dazwischen liegt eine steile Karriere als Dramatiker und Regisseur im Berlin der Weimarer Republik mit Höhepunkten wie der "Dreigroschenoper" und eine Flucht vor den nationalsozialistischen Machthabern durch mehrere europäische Länder, die den sich zur kommunistischen Idee bekennenden Schriftsteller schließlich ins amerikanische Exil führte. |
Kurzbiografie  | 10. Februar 1898: Geburt in Augsburg als Eugen Berthold Friedrich Brecht |  | 1917 Notabitur im ersten Weltkrieg, Studium in München |  | 1918 Lazarettsoldat, nach der Novemberrevolution Mitglied des Augsburger Arbeiter- und Soldatenrats |  | 1922 Uraufführung von "Trommeln in der Nacht" in München |  | 1924 Umzug nach Berlin, Dramaturg bei Max Reinhardt, später bei Erwin Piscator |  | 1928 Uraufführung und großer Erfolg der "Dreigroschenoper" im Theater am Schiffbauerdamm, eine Bearbeitung der "Beggar's Opera" in Zusammenarbeit mit Kurt Weill |  | 1929 Heirat mit der Schauspielerin Helene Weigel |  | 1931 Mitarbeit am Film "Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt", der die Probleme des Proletariats zeigt und 1932 wegen kommunistischer Agitation verboten und nach Protesten später in entschärfter Version uraufgeführt wird.
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 | 1933 verläßt Brecht nach der Machtübernahme der Nazis einen Tag nach dem Reichstagsbrand Deutschland und geht über Wien und Prag ins Exil nach Dänemark. Im Exil entstehen zahlreiche Hauptwerke. |  | 1939 fühlt sich Brecht in Dänemark nicht mehr sicher und geht erst nach Schweden, ein Jahr später dann nach Finnland. |  | 1941 Emigration über Russland in die USA |  | 1943 Mitglied im "Council for a democratic Germany" |  | 1947 Vorladung vor den Ausschuss für unamerikanische Umtriebe in Washington, unmittelbar darauf Umzug in die Schweiz
|  | 1949 Premiere des Antikriegsstücks "Mutter Courage und ihre Kinder" in Zürich, Übersiedlung in die DDR. Dort wird Brecht Spielleiter des Berliner Ensembles. |  | 1951 Nationalpreis der DDR |
 | 1953 Zunächst unterstützt Brecht die gewaltsame Niederschlagung des Arbeiteraufstands vom 17. Juni, distanziert sich aber später. Boykott seiner Stücke in fast allen großen Theatern der BRD |  | 1954 Vizepräsident der Deutschen Akademie der Künste |  | 1955 Engagement gegen die Wiederbewaffnung Westdeutschlands und dessen Eintritt in die NATO |  | Brecht stirbt am 14. August 1956 |
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