Station 1: NS-Machtübernahme

Am 30. Januar 1933 wird Hitler Reichskanzler einer vom Reichspräsidenten gestützten Regierung ohne Parlamentsmehrheit. Drei Monate später regiert er - aufgrund des "Ermächtigungsgesetzes" bereits mit diktatorischen Vollmachten.
 
 
 
Hitlers Regierung 1933
Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt den Vorsitzenden der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) zum Regierungschef. Noch ist Hitlers Macht allerdings begrenzt. Innerhalb eines Jahres schaffen es die Nationalsozialisten allerdings, alle politischen Gegner auszuschalten.
Offiziell ist die demokratische Verfassung der Weimarer Republik zwar noch gültig. Tatsächlich gelingt es Hitler allerdings, sie mithilfe des Reichspräsidenten Hindenburg außer Kraft zu setzen und sich als Diktator mit absoluter Herrschaftsgewalt zu etablieren.

Politische Gegner und kritische Journalisten werden brutal aus dem Weg geräumt - verhaftet oder ins Exil getrieben. Mit welchen Mitteln sich die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland sichern - und was das für die Bevölkerung bedeutet - könnt ihr hier nachlesen.
 
 
Der französische Botschafter in Berlin, André François-Ponçet, berichtet seiner Regierung in Paris von einer Rede des Reichskanzlers Adolf Hitler vom 1. Juli 1933. Darin verkündete der Diktator den erfolgreichen Abschluss seiner "nationalen Revolution".

 
Schritt für Schritt schafft die NS-Regierung parlamentarische Demokratie, Pressefreiheit, Bürger- und Menschenrechte ab. Auf gewalttätige Aktionen folgen Gesetze und Verordnungen, die immer mehr Menschen ins Exil treiben.
 
 
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Exil-Biografien
Bereits unmittelbar nach der nazionalsozialistischen Machtübernahme gingen Tausende Deutsche ins Exil. Unter ihnen waren bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft.

 
Zeitzeugen-Interviews
Wir haben für euch die Erinnerungen von Zeitzeugen aufgezeichnet. Die Interviews könnt ihr euch hier anhören. Alle Ton-Dokumente wurden außerdem noch einmal zum Nachlesen verschriftlicht.

 
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